Werder-Wahnsinn im Weserstadion: Bremen dreht 0:2 gegen Augsburg
Was für ein Fußballnachmittag an der Weser! Der SV Werder Bremen hat am Samstag, 19. September 2026, einen 0:2-Rückstand gegen den FC Augsburg noch in einen spektakulären 3:2-Heimsieg verwandelt. Marco Grüll, Niclas Füllkrug und Rückkehrer Mitchell Weiser sorgten mit ihren Treffern für eine grün-weiße Aufholjagd.
Augsburg nutzt Werders Schwächen
Vor 39.745 Zuschauern erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Werder hatte zwar früh eine gute Möglichkeit durch Chuki, dessen Freistoß Augsburgs Torhüter Finn Dahmen mithilfe des Pfostens entschärfte. In der 18. Minute schlug jedoch der FCA zu: Robin Fellhauer brachte die Gäste mit 1:0 in Führung.
Bremen bemühte sich anschließend um eine Antwort und suchte immer wieder Niclas Füllkrug im Sturmzentrum. Gegen die groß gewachsene Augsburger Abwehr fehlte es den Grün-Weißen jedoch an Präzision und Durchschlagskraft. Somit ging Werder mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
Werder gerät mit 0:2 ins Hintertreffen
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bremen den Druck. Chuki und Füllkrug hatten erste Möglichkeiten zum Ausgleich, doch zunächst traf erneut Augsburg. Nach einem Eckball erzielte Calvin Brackelmann in der 58. Minute das 2:0 für die Gäste.
Die Partie schien damit fast entschieden. Doch Werder gab sich nicht auf – und leitete nur wenige Minuten später eine beeindruckende Aufholjagd ein.
Grüll bringt Werder zurück
Marco Grüll verkürzte in der 64. Minute mit einem sehenswerten Abschluss auf 1:2. Nun war das Weserstadion endgültig da. Bremen drängte mit viel Energie auf den Ausgleich und erspielte sich mehrere hochkarätige Chancen. Augsburgs Torhüter Dahmen verhinderte zunächst gegen Füllkrug, Weiser, Chuki und Ludovit Reis weitere Treffer.
In der Schlussphase konnte aber auch der starke FCA-Keeper den Bremer Angriffswirbel nicht mehr stoppen.
Füllkrug und Weiser drehen das Spiel
In der 86. Minute erzielte Niclas Füllkrug mit einem wuchtigen Schuss in den oberen rechten Winkel den hochverdienten Ausgleich. Für den Rückkehrer war es bereits das dritte Bundesligaspiel in Folge mit einem Treffer.
Doch Werder wollte mehr. In der Nachspielzeit setzte Mitchell Weiser den emotionalen Schlusspunkt. Der eingewechselte Rückkehrer schlenzte den Ball ebenfalls in den rechten oberen Winkel und erzielte bei seinem ersten Heimspiel nach rund 15 Monaten Verletzungspause den viel umjubelten Treffer zum 3:2.
Danach kannte der Jubel im Weserstadion keine Grenzen mehr.
Die Tore
- 0:1 Robin Fellhauer (18. Minute)
- 0:2 Calvin Brackelmann (58. Minute)
- 1:2 Marco Grüll (64. Minute)
- 2:2 Niclas Füllkrug (86. Minute)
- 3:2 Mitchell Weiser (90.+3 Minute)
Er wurde nach der starken Aufholjagd und dem 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg am 19. September 2026 mit einem Tor und zwei Vorlagen als Man of the Match (Spieler des Spiels) ausgezeichnet.
Werder setzt ein Ausrufezeichen: 3:1-Heimsieg gegen Leipzig
Der SV Werder Bremen hat sein erstes Heimspiel der Bundesliga-Saison 2026/27 eindrucksvoll gewonnen. Vor heimischer Kulisse besiegten die Grün-Weißen RB Leipzig mit 3:1 und feierten damit die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit.
Nach der deutlichen 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt in Freiburg stand Werder bereits unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune zeigte jedoch von Beginn an die richtige Reaktion. Bereits in der 4. Minute brachte Rückkehrer Eren Dinkçi die Bremer mit 1:0 in Führung.
Leipzig übernahm anschließend mit viel Ballbesitz die Kontrolle, fand gegen die leidenschaftlich verteidigenden Bremer aber kaum ein Durchkommen. Werder hielt kämpferisch dagegen, gewann wichtige Zweikämpfe und blieb bei schnellen Gegenangriffen gefährlich.
In der zweiten Halbzeit sorgte ein weiterer Rückkehrer für einen besonderen Moment: Niclas Füllkrug traf in der 68. Minute per Kopf zum 2:0. Es war sein erstes Bundesliga-Tor für Werder seit seiner Rückkehr – und entsprechend groß war der Jubel im Weserstadion.
Marco Grüll machte in der 80. Minute mit dem 3:0 endgültig alles klar. Leipzig gelang erst in der Nachspielzeit durch Ridle Baku der Treffer zum 3:1-Endstand. Mehr als Ergebniskosmetik war das jedoch nicht.
Die Tore
- 1:0 Eren Dinkçi (4. Minute)
- 2:0 Niclas Füllkrug (68. Minute)
- 3:0 Marco Grüll (80. Minute)
- 3:1 Ridle Baku (90.+5 Minute)
Fehlstart im Breisgau: Werder unterliegt Freiburg deutlich
1. Bundesliga · 1. Spieltag · Saison 2026/27
SC Freiburg – SV Werder Bremen 4:1 (2:0)
Sonntag, 30. August 2026 · Europa-Park Stadion
Der SV Werder Bremen ist mit einer deutlichen Niederlage in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Beim SC Freiburg verloren die Grün-Weißen mit 1:4. Nach einer ordentlichen Anfangsphase verlor Werder zunehmend die Kontrolle über die Partie. Freiburg nutzte die Bremer Fehler konsequent aus und entschied das Spiel kurz nach der Halbzeit.
Der Spielverlauf
Werder begann mutig und versuchte, über Marco Grüll und Justin Njinmah schnell nach vorne zu spielen. In der ersten Viertelstunde zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune Einsatzbereitschaft und gewann viele zweite Bälle. Klare Torchancen blieben jedoch aus.
Mit zunehmender Spielzeit übernahm Freiburg die Kontrolle. In der 29. Minute brachte Yuito Suzuki die Gastgeber nach einer Ecke per Kopf mit 1:0 in Führung. Werder geriet anschließend immer stärker unter Druck. Kurz vor der Pause erhöhte Igor Matanović auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel folgte die entscheidende Phase des Spiels. Suzuki traf in der 48. und 54. Minute erneut und machte damit seinen Dreierpack perfekt. Innerhalb weniger Minuten war die Partie beim Stand von 4:0 entschieden.
Werder gab sich trotz des deutlichen Rückstands nicht vollständig auf. Der eingewechselte Dariusz Stalmach erzielte in der 77. Minute nach einer Ecke von Marco Grüll per Kopf den Treffer zum 1:4. Für den Bundesliga-Debütanten war es das erste Tor im Werder-Trikot.
Die entscheidenden Momente
- 29. Minute: Suzuki erzielt nach einer Ecke das 1:0.
- 45. Minute: Matanović erhöht unmittelbar vor der Pause auf 2:0.
- 48. Minute: Freiburg erwischt Werder nach dem Wiederanpfiff erneut kalt.
- 54. Minute: Suzuki vollendet seinen Dreierpack zum 4:0.
- 77. Minute: Stalmach erzielt bei seinem Bundesliga-Debüt den Ehrentreffer.
Bitterer Ausfall vor dem Spiel
Bereits vor dem Anpfiff musste Werder einen schweren Rückschlag verkraften. Jens Stage verletzte sich im Abschlusstraining schwer am Oberschenkel und wird voraussichtlich mehrere Monate fehlen. Damit verliert Werder einen wichtigen Leistungsträger und den besten Bremer Torschützen der vergangenen beiden Spielzeiten.
Niclas Füllkrug stand bei seinem Bundesliga-Comeback für Werder in der Startelf, konnte dem Spiel aber noch nicht seinen Stempel aufdrücken.
Unser Wesersturm-Fazit
Der Saisonauftakt ist deutlich misslungen. Die ersten 15 Minuten waren ordentlich, danach verlor Werder jedoch die defensive Ordnung. Besonders die Zuordnung bei Standards sowie die Konzentration vor und unmittelbar nach der Halbzeit müssen verbessert werden.
Positiv bleibt, dass die Mannschaft trotz des klaren Rückstands weitergespielt hat. Das Debüttor von Dariusz Stalmach war ein kleiner Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden Nachmittag.
Tabellenstand
Nach dem ersten Spieltag steht Werder mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:4 auf dem 16. Tabellenplatz.
Nächstes Spiel
SV Werder Bremen – RB Leipzig
Samstag, 5. September 2026 · 15:30 Uhr
Weserstadion
Beim ersten Heimspiel der Saison ist eine deutliche Reaktion gefragt. Gegen das schnelle Umschaltspiel von RB Leipzig muss Werder kompakter verteidigen und nach eigenen Ballverlusten besser abgesichert sein. Außerdem benötigt das Mittelfeld ohne Jens Stage schnell eine neue stabile Ordnung.
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